BreitbandNetwork GmbH

Wir stehen Ihnen planend und beratend zur Seite.
Allen Kommunen, wie Gemeinden, Märkten, Städten und Landkreisen.

Insbesondere begleiten wir Sie beim neuen Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau.
Sie finden die wichtigsten 8-Punkte dazu unten...

Hier die wichtigsten 8-Punkte:

  1. Allgemeines
  2. Förderverfahren – Beantragung der Fördergelder
  3. Förderhöhe - Zuwendungen durch Bund
  4. Förder-Voraussetzungen
  5. Vorgehensweise
  6. Kofinanzierung Bayern
  7. Modell: Wirtschaftlichkeitslücke oder Betreibermodell
  8. Bayerisches Förderprogramm und Bundesförderprogramm

  • Vorstellung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Ende August 2015
  • Gesamte Fördersumme 2,7 Milliarden Euro
  • Förderung des Ausbaus von bislang unversorgten Gebieten mit min. 50 Mbit/s
  • „Weiße Flecken“ auf der Landkarte sollen verschwinden
  • überwiegend FTTH/FTTB-Ausbau
  • bis 2018 soll es in ganz Deutschland schnelles Internet für alle geben

Das Geld soll gezielt in Regionen investiert werden, in denen sich der Netzausbau wirtschaftlich alleine nicht rechnet.

  • Ncht jede Gemeinde wird gefördert (beschränktes Förderbudget)
  • Beantragung der Fördergelder und Auswahl durch Scoring-Modell (damit Mittel gezielt dort eingesetzt werden, wo sie besonders dringend benötigt werden)
  • Im Scoring-Modell besonders hoch gewichtet
    • Fertigstellung des Projektes bis 2018 (9 Punkte im Scoring möglich)
    • durchschnittliche Kosten pro Anschluss (bis zu 10 Punkte im Scoring möglich)
    • Bevölkerungsdichte im Zielgebiet (bis zu 14 Punkte im Scoring möglich)

Jede Kommune, die teilnehmen möchte, muss sich bewerben und steht mit allen anderen Antragstellern im Wettbewerb!
(bei Ablehnung kann jederzeit erneut am Verfahren teilgenommen werden)

  • Zuwendungsempfänger: Gebietskörperschaft im Projektgebiet
    • z. B. Kommune, Landkreis, Zweckverband
  • Übernahme von 50 % bzw. 60 oder 70 % der zuwendungsfähigen Kosten (Fördersatz abhängig von Realsteuervergleich)
  • Förderhöchstbetrag je Projekt bis zu 10 Mio. €, in Einzelfällen bis zu 15 Mio. €
  • Fördervolumen Beratungsleistungen bis zu 50.000 € zu 100 %
  • min. 10 % Eigenanteil der Kommune
  • bis zu 40 % Kofinanzierung möglich (1 Punkt im Scoring möglich)
  • Bagatellgrenze bei 100.000 €

  • Erschließung der „weißen Flecken“ auf der Landkarte (< 30 Mbit/s)
    (nach Ausbau kein verbleibender weißer Fleck à 7 Punkte im Scoring möglich)
  • Kein geplanter eigenwirtschaftlicher Ausbau eines Netzbetreibers in den nächsten drei Jahren
  • Bagatellgrenze muss überschritten sein

  1. Bestandsaufnahme (Was wurde bisher ausgebaut?)
  2. Markterkundung (Welche Gebiete werden eigenwirtschaftlich ausgebaut?)
  3. Auswahlverfahren (Welcher Netzbetreiber erschließt das Gebiet?)
  4. Abschluss Kooperationsvertrag (Gemeinde und Netzbetreiber)
  5. Dokumentation der Infrastruktur (durch Netzbetreiber und Berater)

In all diesen Schritten, stehen wir Ihnen mit unserem Wissen in beratender Funktion zur Seite!

Beschluss des Bayerischen Kabinetts am 01.12.2015:
Kofinanzierung hebt den Bundesfördersatz auf den individuellen bayerischen Fördersatz

Kommune erhält maximal nochmal den jeweiligen Förderhöchstbetrag

  • Deckelung ergibt sich durch bayerischen Förderhöchstbetrag
  • Bayern stellt 160 Mio. € für Kofinanzierung zur Verfügung

Welches Modell ist für Sie das Richtige?

Wirtschaftlichkeitslücke
= Investitionskosten + laufende Betriebskosten
– voraussichtliche Betriebseinnahmen auf einen Zeitraum von 7 Jahren

Für kleinere Kommunen geeignet, bzw. für Ausbau von Restgebieten (siehe Betreibermodell)

Betreibermodell
Gesamtes Netz wird durch Kommune selbst erbaut und an die Netzbetreiber vermietet/verpachtet

In solchen Kommunen sinnvoll, wo es Stadtwerke gibt oder einen Eigenbetrieb, der sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt hat

Bayerisches Förderprogramm und Bundesförderprogramm

Bayerisches Förderprogramm

  • Fördersätze abhängig von bestimmten Strukturindikatoren (60 %, 70 %, 80 %, auch 90% möglich)
  • Förderfähig nur Gebiete unter 30 Mbit/s (weiße NGA-Flecken)
  • Ausbau mit min. 30 Mbit/s
  • Bagatellgrenze 25.000 €
  • Jede Kommune ist förderfähig
  • Abwicklung durch das Bayerische Breitbandzentrum und die Breitbandmanager (einer pro Landkreis)

Bundesförderprogramm

  • Fördersätze abhängig vom Realsteuervergleich (50 %, 60 %, 70 % überwiegend aber 50 %)
  • Förderfähig wie Bayer. Förderprogramm
  • Ausbau mit min. 50 Mbit/s (15 % dürfen mit 30 Mbit/s ausgebaut werden à nicht förderfähig)
  • Bagatellgrenze 100.000 €
  • Jede Kommune muss sich bewerben und kann abgelehnt werden
  • Abwicklung durch BMVI